
BGM-WISSEN
Gesundheitsförderung fängt mit Wissen und dem Bewusstsein für das Thema an!
Hier finden Sie viel Wissenswertes zum betrieblichen Gesundheitsmanagement.


Was ist BGM?
KMU und Unternehmen jeder Grösse profitieren von einem wirkungsvollen betrieblichen Gesundheitsmanagement. Wer Strukturen und Abläufe gesundheitsförderlich gestaltet, stärkt nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sondern auch die Leistungsfähigkeit des ganzen Betriebs.
BGM ist Teamarbeit. Es lebt vom Mitwirken aller – von der Geschäftsleitung bis zur Belegschaft. Verankert in der Unternehmenskultur, zahlt es sich doppelt aus: Für die Gesundheit der Menschen und den langfristigen Erfolg des Unternehmens.

Die Elemente des BGM
Betriebliches Gesundheitsmanagement lässt sich gut auf drei Säulen abbilden:
Die 1. Säule Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz vereint Präventionsmassnahmen, die gesetzlich erforderlich sind (z.B. nach dem Arbeitsgesetz (ArG), Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG), Chemikaliengesetz oder dem Mitwirkungsgesetz).
Die 2. Säule Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz zielt auf Verminderung von Belastungen und auf stärkere Ressourcen durch Massnahmen zur Verhaltensänderung und Verbesserung der Rahmenbedingungen.
Die 3. Säule Umgang mit Absenzen und die Rückkehr an den Arbeitsplatz bezieht sich nicht nur auf die Vermeidung und Reduzierung von Abwesenheiten und Förderung von Wiedereinstieg, sondern auch auf Inklusion von Personen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen.


Wie kann BGM nachhaltig umgesetzt werden?
Das betriebliche Gesundheitsmanagement führt alle obligatorischen (1. Säule) und die umgesetzten fakultativen (2. und 3. Säule) Massnahmen zusammen für die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden.

Organisation entwickeln
Entsprechende Massnahmen können sich einerseits auf Aspekte der Organisation im Sinne von gesunden Rahmenbedingungen beziehen.

Personal- & Führungsentwicklung
Andererseits stellt die Befähigung der Führung und der Mitarbeitenden zu arbeitsbezogenen Kompetenzen ein zentrales Handlungsfeld dar.

Gesundheitsverhalten
Die dritte Interventionsebene betrifft die Gesundheit im engeren Sinne.

BGM auf allen drei Ebenen
Für eine nachhaltige Umsetzung von betrieblichem Gesundheitsmanagement ist es oft Erfolg versprechend, auf allen drei Ebenen aktiv zu werden. Das bedeutet, die Arbeit und die Organisation gesundheitsförderlich zu gestalten sowie die Mitarbeitenden zu gesundheitsförderlichem Verhalten zu befähigen und zu motivieren.